
Das Jahr Perspektiven 2010
Welche Chancen bietet Social Commerce?
Eine starke Gemeinschaft ist auch beim Einkaufen im Internet ein Garant für Erlebnisshopping, findet Christoph Lippok.
Sich in der City mit ein paar Freundinnen treffen. Durch die Stores schlendern, sich inspirieren lassen. Eine kurze Pause in einem Straßencafé. Ein kleiner Tratsch mit den Freundinnen. All das kann das Internet nicht bieten - und dennoch nimmt der Anteil der über Web-Shops verkauften Mode stetig zu. Das kann zweierlei bedeuten: Im Netz kaufen nur Leute, die kein Einkaufserlebnis beim Modekauf brauchen. Oder: Das Einkaufserlebnis im Netz hat ganz andere Facetten.
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So ist im September in Deutschland die Social Shopping-Plattform Shopstyle an den Start gegangen, die ursprünglich aus den USA stammt. Auch Shopstyle hat rund 40 Kooperationspartner in Deutschland. Allerdings ist das Spektrum hier breiter: Es reicht von S.Oliver über Stylebop bis zu mytheresa.de. Shopstyle gehört zum US-Verlag Sugar Publishing. Es gibt laut einer Sprecherin in Deutschland zwei Geschäftsbereiche: Es gibt die eigene Website, die die Web-Shop-Angebote Dritter aggregiert und mit einer Fashion-Community verbindet. Das zweite Standbein sind Kooperationen mit Websites, in die die Plattform integriert wird. So etwa bei brigitte.de.
Über Shopstyle sind auch internationale Online-Händler wie Net-a-porter, Matches und Forzieri erreichbar, was diese Social Shopping-Plattform von anderen, vor allem deutschen, Anbietern unterscheidet.
International haben sich rund 550000 Nutzerinnen bei Shopstyle registriert. 250000 Looks wurden bereits kreiert, monatlich kommen etwa 10000 hinzu, sagt die Shopstyle-Sprecherin.
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